Scan begradigen und aufbereiten
Das schiefe Foto einer Seite kommt gerade, auf das Papier zugeschnitten und lesbar zurück.
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Beispiel
Mietvertrag schief mit dem Handy fotografiert: gerade gerichtet und zugeschnitten
Eine A4-Seite des Mietvertrags, mit dem Handy von oben fotografiert: mietvertrag.jpg, 3024 × 4032 Pixel. Das Blatt füllt fast das ganze Foto, ringsum ein schmaler Streifen Holztisch, die Zeilen fallen nach rechts um 3° ab. Einstellungen: gerade ausrichten an, auf das Papier zuschneiden an, Graustufen, JPG.
- Das Werkzeug probiert jeden Winkel bis 10° nach beiden Seiten und behält den, bei dem die Textzeilen am schärfsten herauskommen: 3,0°.
- Die Seite wird zurückgedreht; damit die Ecken Platz haben, wächst das Bild auf 3231 × 4185 Pixel, die neuen Ecken werden weiß.
- Danach wird neu gemessen, wo das helle Papier anfängt und aufhört, und der Tischstreifen abgeschnitten.
- Graustufen bringen das Papier auf Weiß und die Schrift auf Schwarz, gemessen am Histogramm dieses Fotos.
mietvertrag-scan.jpg: die Seite gerade, ohne Tisch, mit weißem Papier und dunkler Schrift – bereit für „JPG in PDF“ oder die Texterkennung. Vergrößert wird nichts: Die Seite wird nur gedreht und zugeschnitten.
So funktioniert es
- Legen Sie die Scans oder die Fotos Ihrer Dokumente im Feld ab. Mehrere lassen sich in einem Durchgang aufbereiten, jedes wird für sich vermessen.
- Lassen Sie „Seite gerade ausrichten“ an, damit die Schieflage gefunden und korrigiert wird. Das Werkzeug liest dazu die Textzeilen: Es probiert jeden Winkel bis 10 Grad nach beiden Seiten durch und behält den, bei dem die Zeilen am schärfsten herauskommen – auf ein Zehntelgrad genau.
- Lassen Sie „Auf das Papier zuschneiden“ an, wenn auf dem Foto noch der Schreibtisch rund um die Seite zu sehen ist. Ein Scan, der ohnehin nur Papier zeigt, bleibt in voller Größe.
- Wählen Sie den Farbmodus. Für Text ist Graustufen der Normalfall. Schwarz-Weiß entscheidet für jedes Pixel gegen die Helligkeit ringsum, was eine von einer Seite beleuchtete Seite lesbar hält und die Datei deutlich kleiner macht. „Farben behalten“ passt zu einem Formular mit farbigem Stempel oder einer markierten Stelle.
- Klicken Sie auf „Scan aufbereiten“ und laden Sie das Ergebnis herunter. Die Dateien behalten ihren Namen, ergänzt um „-scan“.
Häufige Fragen
- Woher weiß das Werkzeug, wie schief die Seite liegt?
- Aus dem Text selbst. Zeilen sammeln die Tinte in Streifen, und diese Streifen liegen nur bei einem einzigen Winkel sauber übereinander. Das Werkzeug kippt die Seite deshalb durch den ganzen Bereich und behält den Winkel, bei dem die Streifen am schärfsten sind. Dafür braucht es Text: Das Foto einer Zeichnung oder einer leeren Seite hat keine Zeilen, die sich lesen ließen, und bleibt genau so, wie es ist, statt auf gut Glück gedreht zu werden.
- Wird auch eine schräg fotografierte Seite korrigiert?
- Nur die Drehung, nicht die Perspektive. Wenn Sie von oben fotografiert, das Handy dabei aber schief gehalten haben, richtet das hier die Seite gerade. Wenn Sie von der Seite fotografiert haben, sodass aus dem Rechteck ein Trapez geworden ist, hilft nur eine Korrektur Ecke für Ecke, und die macht dieses Werkzeug nicht – fotografieren Sie die Seite noch einmal von direkt oben.
- Warum wurde mein Scan nicht zugeschnitten?
- Weil kein dunklerer Rand gefunden wurde, den man hätte wegschneiden können. Der Zuschnitt sucht, wo das helle Papier anfängt und aufhört, und funktioniert deshalb beim Foto einer Seite auf dem Schreibtisch. Ein Flachbettscan, der von Rand zu Rand aus Papier besteht, hat nichts zu entfernen, und eine Seite auf einem weißen Tisch gibt keine Kante her.
- Welcher Farbmodus vor einer Texterkennung?
- Graustufen oder Schwarz-Weiß, beide heben die Schrift vom Papier ab. Schwarz-Weiß verkleinert die Datei zusätzlich stark, was hilft, wenn der Scan danach in eine PDF wandert. Das Lesen selbst übernimmt „Text aus Bild kopieren“, ebenfalls im Browser und ohne Upload.
- Reicht das für einen Behördenantrag oder die Buchhaltung?
- Lesbar genug ist ein so aufbereitetes Handyfoto meist – gerade bei Anträgen, Verträgen und Rechnungen, die sonst als graue, schiefe Aufnahme eingereicht werden. Ob eine Stelle ein abfotografiertes Dokument annimmt und in welcher Form, steht in ihren eigenen Vorgaben; verlangt wird oft eine PDF. Die bauen Sie anschließend mit „JPG in PDF“ aus den aufbereiteten Bildern.
- Kann ich damit eine gescannte PDF aufbereiten?
- Für die Schieflage ja: „PDF gerade ausrichten" macht das an der PDF selbst, der Scan behält seine Auflösung und echter Text bleibt markierbar. Dieses Werkzeug nimmt nur Bilder – zum Zuschneiden und Aufhellen eines PDF-Scans also weiterhin mit „PDF in JPG" Bilder machen, hier aufbereiten und mit „JPG in PDF" zurückbauen.
- Werden meine Dokumente hochgeladen?
- Nein. Gemessen und neu gezeichnet wird alles in Ihrem Browser, was bei Verträgen, Rechnungen und Ausweisen den Unterschied macht. Es gibt hier auch kein Modell, das geladen werden müsste: Das Ganze ist Rechnerei auf dem Bild. Im kostenlosen Tarif sind 3 Bilder pro Vorgang, 20 MB pro Bild und 5 Vorgänge pro Tag möglich; mit Pro entfallen diese Limits.