Passbild für die USA, 2 × 2 Zoll
600 × 600 Pixel, der Kopf gemessen statt geschätzt – ohne Ihr Foto hochzuladen.
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Beispiel
US-Visumfoto fürs Au-pair-Jahr: vom Handyfoto zum Bild mit 600 × 600 Pixeln
Lena braucht für ihr J-1-Visum als Au-pair ein Foto im Formular DS-160. Ihr Handyfoto: 3024 × 4032 Pixel, frontal vor einer hellen Wand. Das Werkzeug findet den Scheitel in Zeile 1100 und das Kinn in Zeile 1850 – der Kopf ist 750 Pixel hoch. Hintergrund: „Weiß“.
- Zielhöhe des Kopfes ist die Mitte des US-Bereichs von 25,4 bis 34,9 mm: 30,15 mm von 50,8 mm Bildhöhe, also 356 von 600 Pixeln – rund 59 % des Bildes.
- Daraus der Maßstab 356 ÷ 750: Ausgeschnitten wird ein Quadrat von 1264 × 1264 Pixeln aus dem Handyfoto, das dann auf 600 × 600 Pixel verkleinert wird.
- Vom Platz über und unter dem Kopf kommen 30 % über den Scheitel: 6,2 mm Luft über den Haaren, das Kinn sitzt 14,5 mm über der Unterkante.
- Der Hintergrund wird freigestellt und weiß gefüllt, in der Datei stehen 300 dpi: gedruckt genau 2 × 2 Zoll, also 51 × 51 mm.
| Maß | Vorgabe USA | Ergebnis |
|---|---|---|
| Bildgröße | 2 × 2 Zoll, digital mindestens 600 × 600 Pixel | 600 × 600 Pixel, 300 dpi |
| Kopf, Kinn bis Scheitel | 1 bis 1 3/8 Zoll = 25,4 bis 34,9 mm | 30,15 mm (356 Pixel) |
| Kopf im Bild (DV-Lotterie) | 50 bis 69 % | rund 59 % |
| Hintergrund | weiß oder gebrochen weiß | Weiß |
Ein quadratisches JPG mit 600 × 600 Pixeln, das Lena im DS-160 hochlädt. Die Augenhöhe prüft das Werkzeug nicht: Ob die Augen 1 1/8 bis 1 3/8 Zoll (28,6 bis 34,9 mm) über der Unterkante liegen, auf einem Ausdruck in Originalgröße kurz nachmessen.
So funktioniert es
- Legen Sie ein frontal aufgenommenes Porträt ab, gleichmäßig ausgeleuchtet, mit Luft über dem Kopf und neben den Schultern.
- Wählen Sie „Weiß“, falls die Wand hinter Ihnen nicht taugt. Die US-Vorgaben verlangen einen schlichten weißen oder gebrochen weißen Hintergrund.
- Klicken Sie auf „Passbild erstellen“. Zuerst wird das Gesicht gefunden, dann die Oberkante der Haare; anschließend wird das Bild so skaliert, dass der Kopf rund 30 mm misst – die Mitte des erlaubten Bereichs von 25 bis 35 mm (1 bis 1 3/8 Zoll).
- Laden Sie das JPG herunter: 600 × 600 Pixel bei 300 dpi. Gedruckt sind das genau 2 × 2 Zoll, und dieselbe Datei nehmen die Online-Formulare an.
Häufige Fragen
- Brauche ich für ESTA ein Foto, und taugt es auch für ein deutsches Passbild?
- Für ESTA nicht: Der Antrag für einen touristischen Aufenthalt verlangt kein Lichtbild, nur Passdaten. Ein Foto brauchen Sie erst für ein richtiges Visum – das Formular DS-160 für Besuchs-, Studien- oder Arbeitsvisum –, einen Green-Card-Antrag oder die Teilnahme an der DV-Lotterie; dort laden Sie es selbst hoch oder bringen einen Abzug mit, und dafür ist diese Seite gedacht. Für deutsche Dokumente nicht: Seit Mai 2025 nehmen die Bürgerämter für Personalausweis, Reisepass und elektronischen Aufenthaltstitel nur noch Lichtbilder an, die digital aus einem zertifizierten Fotostudio oder vom Terminal in der Behörde kommen; ein selbst erstelltes Foto ist dort ausgeschlossen.
- Was verlangen die USA genau?
- Ein quadratisches Foto, 2 × 2 Zoll (51 × 51 mm), höchstens sechs Monate alt, in Farbe, vor schlichtem weißem oder gebrochen weißem Hintergrund, mit neutralem Gesichtsausdruck und beiden Augen offen. Der Kopf muss vom Kinn bis zum Scheitel 1 bis 1 3/8 Zoll messen, also 25 bis 35 mm, und die Augen müssen 1 1/8 bis 1 3/8 Zoll über der Unterkante liegen. Format und Kopfhöhe erledigt diese Seite; alles Übrige hängt an dem Foto, mit dem Sie anfangen.
- Ist 600 × 600 die richtige Größe für das Online-Formular und die Green-Card-Lotterie?
- Ja. Das DS-160 und das Foto-Werkzeug des Außenministeriums verlangen ein quadratisches JPEG mit mindestens 600 × 600 Pixeln, und genau das kommt hier heraus – mit 300 dpi in der Datei vermerkt, sodass derselbe Abzug gedruckt 2 × 2 Zoll ergibt. Auch die DV-Lotterie will ein quadratisches Bild von mindestens 600 × 600 Pixeln, mit einem Kopf, der 50 bis 69 Prozent der Bildhöhe einnimmt – hier sind es rund 59 Prozent. Sie hat aber eigene Regeln zu Dateigröße und Alter der Aufnahme und sortiert streng aus; lesen Sie die Vorgaben des laufenden Durchgangs auf der offiziellen Seite, bevor Sie sich auf die Datei verlassen. Lehnt ein Formular die Datei wegen ihrer Dateigröße ab, schicken Sie sie noch durch „Bild komprimieren“.
- Darf ich eine Brille tragen?
- Nein. In US-Passbildern sind Brillen seit 2016 nicht mehr erlaubt, von seltenen, ärztlich belegten Ausnahmen abgesehen. Nehmen Sie sie vorher ab: Dieses Werkzeug misst den Kopf, es sieht keine Brille und warnt Sie nicht.
- Wird ein zu Hause gemachtes Foto akzeptiert?
- Es kann, und Millionen werden es. Abgelehnt wird meist das Messbare: falsches Format, Kopf zu groß oder zu klein, ein Schatten auf dem Hintergrund. Die Maße sind der Teil, den diese Seite in Ordnung bringt. Stellen Sie sich ein bis zwei Meter vor eine glatte weiße Wand, bei Tageslicht, frontal zur Kamera, und lassen Sie jemand anderen auslösen – ein Selfie aus ausgestrecktem Arm verzerrt das Gesicht.
- Warum heißt es, es sei zu wenig Platz?
- Weil der Ausschnitt, den das Werkzeug bräuchte, über den Rand Ihres Fotos hinausragen würde – das passiert, wenn der Kopf das Bild fast ausfüllt oder dicht an einer Seite sitzt. Treten Sie einen Schritt zurück und lassen Sie Luft über dem Kopf und neben beiden Schultern. Findet die Gesichtserkennung gar kein Gesicht, sagt sie das ebenfalls.
- Wird mein Foto hochgeladen?
- Nein. Die Gesichtserkennung und das Freistellmodell laufen in Ihrem Browser, das Foto bleibt auf Ihrem Gerät – was bei einem Bild zählt, das an einem Visumantrag mit Ihrem Namen hängt. Im kostenlosen Tarif sind 3 Fotos pro Vorgang, 20 MB pro Foto und 5 Vorgänge pro Tag möglich; mit Pro entfallen diese Limits. Mehrere Abzüge auf ein Blatt Fotopapier bringt „Passbilder drucken“.